Spielerische Hommage an die stumme Lichtspielkunst


Richard Siedhoff hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der junge Weimarer ist Stummfilm­pianist und begleitet bundesweit Filmvorführungen in Kinos und Filmmuseen. Vor allem Liebhabern des frühen Kinos ist der 26-jährige Musikwissenschaftler ein Begriff. Mit seinen Eigen­kompositionen und virtuosen Improvisationen fügt er den Klassikern der Filmgeschichte aber nicht nur die Tonspur hinzu. Richard Siedhoff macht den Kinobesuch zu einem einzigartigen Erlebnis. Aber was hat ihn dazu gebracht, sich einer derart exotischen Kunst zu widmen?

Dieser Frage gingen die Weimarer Studierenden Johanna Groß, Daniel Hellwig und Benjamin Zeising nach. Ihr filmisches Porträt entstand in einem Zeitraum von mehr als drei Monaten. In Weimar, Leipzig und dazwischen begleiteten sie den klavierspielenden Cineasten und cinephilen Pianisten, sprachen mit ihm über Talent, Engagement und den ganz besonderen Reiz des stummen Lichtspiels.

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