Wege zu Cranach
Themenjahr 2015: "Bild und Bibel"
Die länderübergreifende Kooperation „Wege zu Cranach“ soll den Kulturtourismus an den authentischen Wirkungsstätten verstärken und darüber hinaus die Forschung über Cranach und sein Werk ausweiten.
Gemeinsam wollen sich die acht Cranach-Städte Dessau-Roßlau, Eisenach, Gotha, Kronach, Lutherstadt Wittenberg und Weimar außerdem 2015 am Themenjahr "Bild und Bibel" im Rahmen der Lutherdekade beteiligen.
Cranach verlebte sein letztes Lebensjahr in Weimar und hat mit dem von ihm begonnen dreiflügligem und nach ihm benannten Cranach-Altar in der Stadtkirche St. Peter und Paul ein Werk hinterlassen, das nicht nur eines der Hauptwerke der sächsisch-thüringischen Kunst aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ist, sondern gleichzeitig eine nicht weniger berühmte Darstellung der Reformationsgeschichte ist. Sein Sohn Lucas der Jüngere, dessen 500. Geburtstag 2015 gefeiert wird, hat den Altar vollendet und seinem Vater damit ein Denkmal gesetzt, in dem er ihn in der Mitteltafel neben Luther platzierte. Die Kirche steht unter dem Titel „Klassisches Weimar“ auf der UNESCO-Welterbeliste.
In der Gemäldesammlung der Klassik Stiftung Weimar finden sich überdies zahlreiche Zeugnisse alt-deutscher Malerei – darunter wichtige Werke von Lucas Cranach. Das Grab des Künstlers ist auf dem Jakobskirchhof zu besichtigen.
http://www.weimar.de/tourismus/kultur-freizeit/themenjahre/wege-zu-cranach/
Cranach erleben
Die öffentlichen Kirchenführungen bieten eine gute Gelegenheit, sich dem Künstler Cranach zu nähern.
Für Gruppen reservierbar ist eine Führungen zu den "Stätten der Reformation", stadtfuehrungen.tourist-info@weimar.de


