Foto: Katharina Brand, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald
Tor des Konzentrationslagers Buchenwald (Foto: Katharina Brand, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald)

Erinnerung an Verbrechen

Gedenkstätte Buchenwald

Von Juli 1937 bis April 1945 betrieb die SS auf dem Ettersberg bei Weimar das Konzentrationslager Buchenwald. Dort wie in seinen über 130 Außenlagern hielt sie mehr als eine Viertel­million Menschen aus über 50 Nationen gefangen. Über 56.000 von ihnen, darunter 11.000 Juden, wurden von der SS ermordet oder fanden den Tod durch Erschöpfung, Hunger, Folter und medizinische Experimente. Von August 1945 bis Februar 1950 nutzte die sowjetische Besatzungsmacht das Gelände als Internierungslager (Speziallager 2). Bis 1950 hielt sie hier 28.000 Menschen gefangen, über 7.000 starben.

Die 1958 von der DDR eingeweihte Nationale Mahn- und Gedenk­stätte Buchen­wald wurde in den 1990er Jahren umfassend neu konzipiert. Heute sind historische Gebäude, Relikte aus der Lager­zeit und Denkmale sowie vier Dauer­ausstellungen zu besichtigen. Vielfältige pädagogische Angebote richten sich an Einzelbesucher wie Gruppen.

Gedenkstein Appellplatz
Plastik von Fritz Cremer
Eingangstor

http://www.weimar.de//tourismus/sehenswuerdigkeiten/gedenkstaette-buchenwald/27. August 2015

Öffnungszeiten

April - Oktober
10 - 18 Uhr, Einlass bis 17:30 Uhr
November - März
10 - 16 Uhr, Einlass bis 15:30 Uhr

Ausstellungen montags geschlossen. Lager­gelände täglich geöffnet.

Adresse

Gedenkstätte Buchenwald
Buchenwald
99427 Weimar
Website
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Informationen zur Barrierefreiheit

Aktuelles

Aufgrund der Erneuerung der Dauer­ausstellung zur Geschichte des KZ Buchen­wald und den damit verbundenen Bau­arbeiten bleibt das ehemalige Kammer­gebäude mit der bisherigen Dauer­ausstellung vom 20.04.2015 bis 09.04.2016 geschlossen. Die Ausstellung "Schwarz auf Weiß. Fotografien vom Konzentrations­lager Buchen­wald" wird während dieser Zeit in der ehemaligen Häftlings­­kantine präsentiert.