Kultur- und Kreativwirtschaft

Folgende Branchen werden per Definition der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeordent:

  • Verlagsgewerbe
  • Filmwirtschaft
  • Rundfunkwirtschaft
  • Musik, visuelle und darstellende Kunst
  • Journalisten-/Nachrichtenbüros
  • Museumsshops, Kunstausstellungen
  • Einzelhandel mit Kulturgütern
  • Architekturbüros
  • Designwirtschaft
  • Werbung
  • Software/Games.

Weimar hat sich in den letzten Jahren zum herausragenden Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft in Thüringen entwickelt. Dazu tragen wesentlich die beiden Hochschulen bei, deren Studienangebote eine große Bandbreite kreativer und künstlerischer Berufsbilder umfassen.

Mit den Fakultäten Architektur, Bauingenieurwesen, Gestaltung und Medien verfügt die Bauhaus-Universität Weimar über ein einzigartiges Profil und stand 2010 im Zeichen des 150. Jubiläums seit der Gründung als Herzogliche Kunstschule. Der Ausbau des Campus durch die Errichtung eines landesweiten Gründerzentrums für gewerbliche Kreativunternehmen durch die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) steht bevor.

Weimar hat bezogen auf die Einwohnerzahl die höchste Architektendichte Deutschlands. Die Stadt ist Sitz von Verlagen, Radiosendern, renommierten Werbeagenturen sowie Designbüros. Um das Bauhaus Film-Institut entwickelt sich die Filmwirtschaft.    

Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT bietet eine vielfältige, moderne und umfassende Vermittlung in den grundlegenden Bereichen der musikalischen Praxis, Theorie und Wissenschaft. Das Deutsche Nationaltheater Weimar unterhält mit der Staatskapelle Weimar das einzige A-Orchester Thüringens.

Die Klassik Stiftung Weimar ist die zweitgrößte Kulturstiftung Deutschlands.

http://www.weimar.de/wirtschaft/branchen/kreativwirtschaft/

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Sandro Lippold

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