Seit fünf Jahren gibt die weimar GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt den Jahreswirtschaftsbericht heraus und berichtet darin über das aktuelle Wirtschaftsgeschehen. Anlass genug in der neuesten Ausgabe, die Entwicklung der letzten Jahre zu reflektieren. Der Vergleich wichtiger Kennzahlen der Weimarer Wirtschaft ab 2005 zeigt eine positive Tendenz.
Die Beschäftigung stieg, Umsätze im verarbeitenden Gewerbe sind ebenfalls gewachsen. Bei der Entwicklung der Exportquote und des Umsatzes je Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe liegt Weimar unter allen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten sogar auf Platz 1 und 2.
Ein Schwerpunkt des Jahreswirtschaftsberichtes 2011 ist dem Thema Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung gewidmet. Weimar stellt auf Grund seiner positiven demografischen Entwicklung einen Immobilienmarkt mit interessanten Entwicklungsmöglichkeiten und günstigen Renditeerwartungen dar. Dem Bedarf an weiteren Wohnungen wird in den kommenden Jahren auf der Grundlage des neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Rechnung getragen. Die Weimarer Wohnungsunternehmen stellen dazu aktuelle und geplante Projekte vor.
Auch im Bereich Tourismus bestätigt sich der Aufwärtstrend in den vergangenen fünf Jahren: Von 2005 bis 2010 erzielte Weimar bei den Gästeankünften ein Plus von 18 Prozent, wobei auch die Bettenzahl in diesem Zeitraum um acht Prozent gestiegen ist. Dennoch ist auch die Auslastung von 42,9 auf 45 Prozent gewachsen.
Der Wirtschaftsbericht dokumentiert immer auch wegweisende Entwicklungen in der Weimarer Forschungslandschaft so die Fusion von IFF und FITR zum „Institut für angewandte Bauforschung“. Durch den Zusammenschluss wird die bereits bestehende enge Zusammenarbeit gestärkt. Auch die Vorbereitungen einer internationalen Bauausstellung (IBA) unter dem Motto »Wandel wird Kulturlandschaft« in Thüringen und Weimar fand Eingang.
Im Kapitel Kultur stehen wichtige Investitionsmaßnahmen wie der Sanierung des Goethe- und Schiller-Archivs, dem Umbau des Goethe-Nationalmuseums und der Errichtung eines Museumsdepots der Klassik Stiftung Weimar und deren wirtschaftliche Bedeutung im Mittelpunkt. Vervollständigt wird der Rückblick auf die Besucherzahlen bei den großen Kultur-Höhepunkten und -Einrichtungen.
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