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Neues Museum Weimar

Die Geschichte 

Das Großherzogliche Museum wurde 1869 als einer der ersten deutschen Museumsbauten eröffnet. Der tschechische Baumeister Josef Zítek entwarf den überkuppelten Zentralbau im Stil der Neorenaissance. Die Seitenrisalite des Neuen Museums Weimar sind durch verglaste Zeltdächer überspannt. Zu Beginn der 1920er Jahre fanden hier wegweisende Ausstellungen moderner Kunst statt.

Nach 50-jährigem Leerstand, das Landesmuseum war nach nicht unerheblichen Kriegsschäden und nachfolgender Vernachlässigung bis 1989 zur Vollruine verkommen, wurde es zum Kulturstadtjahr 1999 in den ursprünglichen Bauzustand versetzt und erweitert.

Bis 2004 zeigte das Museum Werke der internationalen Avantgarde aus der Sammlung Paul Maenz. Danach waren wechselnde Sonderausstellungen zu sehen. Ab April 2019 werden in direkter Nachbarschaft zum neuen bauhaus museum weimar die Wegbereiter der Moderne und des Bauhauses wie Henry van de Velde, Harry Graf Kessler und Friedrich Nietzsche vorgestellt.


Die Dependance des Neuen Museums Weimar, ein historisches Straßenbahndepot in einem stillgelegten E-Werk, stellt die 1999 von Rebecca Horn inszenierte Raum­installation "Konzert für Buchenwald" aus.

Öffnungszeiten:
1. Mai - 31. Oktober
Sa, So: 12:00 - 18:00 Uhr

Informationen

Öffnungszeiten

Das Neue Museum wird Teil des Museumsquartiers »Topographie der Moderne«, das an der Schnittstelle zwischen klassischem Weimar und NS-Gauforum entsteht. Mit einer ständigen Ausstellung zu den Wegbereitern des Bauhauses von der Weimarer Malerschule bis zu Henry van de Velde wird es direkt auf das neue bauhaus museum weimar Bezug nehmen, den Knotenpunkt des neuen Quartiers. Aufgrund dieser Neukonzeptionierung bleibt das Neue Museum Weimar bis zur Eröffnung beider Museen am 5. April 2019 geschlossen.

Adresse

Neues Museum
Jorge-Semprún-Platz 5
99423 Weimar
Fon: 03643 / 54 54 00
Fax: 03643 - 41 98 16
E-Mail
Website
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Bus: Goetheplatz alle Linien, Wegstrecke 350 m

Parken: Gebäuderückseite öffentlicher Parkraum Rathenauplatz
Behindertenparkplätze: Tiefgarage im Atrium über Weimarplatz Wegstrecke 170 m, 6x Parkdeck 1, 4x Parkdeck 2 (210 cm Einfahrthöhe!), Kassenautomat Bedienfeldhöhe 140 cm über Aufzug / Lift am Weimarplatz: Brandschutztür mit 2 cm Schwelle und 105 cm breit, Aufzugtür 108 cm breit, Kabine 220x130 cm, Handlauf 80 cm hoch, Tastatur 80 cm hoch, Schrift erhaben und Brailleschrift, Lichtsignal

Menschen mit Sehbehinderung / Hörbehinderung: Assistenzhunde eingeschränkt erlaubt, mobile Hörschleife zur Nutzung der Audioführung, auf Anfrage spezielle Führungen für seh- oder hörbehinderte Gäste

Eingang: Treppenportal mit 20 Steinstufen ohne Handlauf, Podest nach 7 Stufen

Menschen mit Mobilitätseinschränkung: Kopfsteinpflaster im Außenbereich des Museums

Seiteneingang ohne Schwelle im EG: Gebäuderückseite Eingangstür 100 cm breit, Glasautomatiktür 90 cm breit mit Gegensprechanlage zum Aufzug / Lift: Taster 100 cm hoch, Türöffnung 85 cm, Kabinentiefe 150 cm, Kabinenbreite 140 cm, Tastatur 105 cm hoch, Ton- und Lichtsignal

Information, Shop und Kasse im OG: Counter / Tresenhöhe 100 cm mit dem Rollstuhl links am Aufzug über Ausstellungsräume zur Kasse

Behinderten-WC im EG: Türgriff 100 cm hoch, Tür
90 cm breit, Bewegungsfläche
100x200 cm,
WC 45 cm hoch, WC 60 cm tief, und Sensorspülung, Haltegriffe beidseitig mit Zwischenabstand 67 cm, links fest, rechts klappbar mit Bewegungsfläche
90 cm, Waschbeckenhöhe
85 cm unterfahrbar, Notrufklingel rechts

Begriffserklärung:
EG-Erdgeschoss
OG-Obergeschoss

 

 



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