Friedliche Revolution in Weimar
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Wende und Friedliche Revolution in Weimar

1989. Orte der friedlichen Revolution in Weimar

Als im September und Oktober 1989 das verzweifelte Warten auf Reformen in der DDR mit immer größeren unangenehmigten Straßendemonstrationen in Leipzig und in vielen anderen Städten unübersehbar Ausdruck annahm, glaubte niemand ernsthaft, dass schon wenige Wochen später die deutsch-deutsche Grenze geöffnet werden würde. Wenn der "Mauerfall" auch heute zu einem Symbol des politischen Umbruchs geworden ist, lag das zunächst gar nicht in der Absicht der demonstierenden Menschen.

Dabei gab es in jenen Wochen durchaus Momente, in denen die Situationen zu "kippen" drohte, so bei der Besetzung der Weimarer Dienststelle für Staatssicherheit. Daran und an weitere wichtige Marksteine, an Orte und ausgewählte Facetten der Ereignisse 1989 erinnert die Ausstellung "1989. Orte der friedlichen Revolution in Weimar". Sie erzählt von der ersten bürgerrechtlichen Aktion mit mehreren Dutzend Beteiligten, die sich im Mai 1989 zusammenfanden, um die Stimmenauszählung bei einer "Wahl" zu beobachten und diese als Farce zu entlarven - hier kündigte sich die Herbstrevolution schon an.

Die Ausstellung zeigt u.a. bislang unbekannte Bilder der Dienstagsdemonstrationen aus dem Nachlass des Fotografen Harald Wenzel-Orf. Und es wird von den ersten politischen Kundgebungen berichtet, die unter dem Dach der Herderkirche stattfanden, organisiert von dem Pfarrer Erich Kranz, dem späteren Ehrenbürger der Stadt Weimar.

Informationen

Adresse

Stadtkirche St. Peter und Paul
Herderplatz
99423 Weimar
Website
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Film: "Weimarer Ansichten. Vor 20 Jahren und Heute". Ein Film von 2009.


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