29.10.2026
· 19:00
Uhr
Annette Seemann und Christine Hansmann

Vorträge, Lesungen & Multimedia
»Wir sollten nichts im Leben fürchten, aber alles verstehen.« Marie Curie (1867-1934), eine außergewöhnliche Frau und Ausnahmewissenschaftlerin
Mit Marie Curie begegnen wir der einzigen Frau, die in zwei naturwissenschaftlichen Disziplinen einen Nobelpreis gewonnen hat: Zunächst erhielt sie zusammen mit ihrem Mann Pierre Curie und Antonie H. Becquerel 1903 den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung der spontanen Radioaktivität. 1911 dann kam dieselbe Auszeichnung in Chemie für die Entdeckung des Radiums dazu.
In Warschau geboren und in bescheidenen Verhältnissen großgeworden, war ihr Bildungsstreben von vornherein enorm, ebenso ihre intellektuellen Fähigkeiten. Sie strebte wie schon ihre ältere Schwester nach Paris, wo es Frauen schon damals möglich war, an der Sorbonne zu studieren. Dies gelang ihr 1891: Es war der Beginn eines Lebens, das sie wissenschaftlich von Erfolg zu Erfolg führte. Unter anderem wurde sie 1908 auch die erste weibliche Professorin an der Sorbonne. Nie jedoch sollte sie ihre Heimat Polen vergessen.
Der Abend handelt über dieses außergewöhnliche Leben, aber auch über die Bedingungen naturwissenschaftlicher Forschung Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Konzept: Dr. Annette Seemann
Mit: Annette Seemann und Christine Hansmann
Eine Veranstaltung des Institut français Erfurt in der Reihe Salon français in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.
12/10/1 zzgl. Gebühren
Donnerstag, 29.10.2026
19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
LiteraturEtage in der Eckermann Buchhandlung
Marktstraße 2-4
99423 Weimar
Karte
Veranstalter:
Literarische Gesellschaft Thüringen e. V.
Marktstraße 2-4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643 776699
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