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weimar.deKulturSehenswürdigkeitenParks und Gärten

Park an der Ilm

Goethe beeinflusste die Gestaltung des Landschaftsparks sehr stark. Heute finden sich Spuren klassischer und nachklassischer Zeit. Charakteristisch sind die zahlreichen Sichtachsen. Gestalterischer Höhepunkt ist das Römische Haus. Heute ist der Park beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen.

Schlosspark und Orangerie Belvedere

Die barocke Gartenanlage, im strengen französischen Stil angelegt, wurde später in einen englischen Garten umgewandelt. Zum Lustgarten und zur Orangerie für die wertvollen Orangenbäume gesellten sich später noch der Russische Garten, ein Heckengarten und ein Irrgarten.

Musentempel im Schlosspark Tiefurt (Foto: Klassik Stiftung Weimar)

Schlosspark Tiefurt

Der jüngste Sohn Anna Amalias, Prinz Constantin, legte die ersten landschaftlich gestalteten Partien an. Als seine Mutter ihren Sommersitz nach Tiefurt verlegte, setzte sie die Parkgestaltung schrittweise fort. Später wurde der Park umgestaltet und erneuert.

Schlosspark Ettersburg

Ein Kleinod thüringischer Gartenkunst – der Schlosspark und der Pücklerschlag – eine lang gezogene Waldwiese mit schön gestalteten Konturen. Eine der vor 250 Jahren angelegten Schneisen wurde wieder freigeschlagen und führt vom Schloss Ettersburg zur heutigen Gedenkstätte Buchenwald.

Blick in den Weimarhallenpark, Foto: Maik Schuck, weimar GmbH

Weimarhallenpark

Der Garten des Goethe-Zeitgenossen und Verlegers Friedrich Justin Bertuch wurde 1932 umgestaltet. Seitdem sind die für die damalige Zeit charakteristischen Merkmale eines Volksparkes wie Sportplatz, Freibad und Erholungsbereiche dort zu finden.

Goethes Hausgarten

Goethes Frau Christiane Vulpius diente der Garten zur Versorgung des Haushaltes mit Obst und Gemüse. Goethe führte zeitweise botanische Versuche durch. Der Garten wird heute so erhalten, wie er um 1820 bepflanzt war.

Goethes Garten am Stern

Als Goethe das Gartenhaus im Park bezog, gestaltete er den Garten nach seinen Bedürfnissen um. Eine Obstwiese, Gemüsebeete, Blumenrabatten, Rosenspaliere und geschlängelte Wege wurden angelegt. Goethe ließ auch den "Stein des guten Glücks" errichten.

Garten Kirms-Krackow-Haus

Der Geheime Rat Franz Kirms gehörte zu den Weimarer Blumisten (Pflanzenliebhabern) und zog viele botanische Raritäten. Seine Nichte Charlotte Krackow pflegte dieses Erbe bis ins 20. Jahrhundert. Im barocken Gartenhaus ist eine Ausstellung zur "Blumistik im alten Weimar" zu sehen.

Herdergarten, Foto: Martin Fehringer, weimar GmbH

Garten an Herders Wohnhaus

Hinter dem Pfarrhaus der Stadtkirche befanden sich die Gärten der Prediger und Lehrer. Auch der berühmte Theologe und Philosoph Johann Gottfried Herder bewohnte mit seiner großen Familie die Super­intendentur. Der sich hinter dem Pfarrhaus erstreckende Hausgarten lag Herder besonders am Herzen.


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