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Hildegard Arminius (1891–1968).

Wiederentdeckung einer Weimarer Grafikerin, Malerin und Chronistin

 

Eröffnung: Freitag, 26.02.2027, 17.00 Uhr

27.Februar 2027 bis 30.September 2027

 

Kuratoren:

Dr. Alf Rößner, Stadtmuseum Weimar

Prof. Dr. Christian Hecht, Stadtmuseum Weimar

 

In der Sonderausstellung wird der künstlerische Werdegang der Zeichnerin und Malerin Hildegard Arminius erstmals umfassend vorgestellt. Als Tochter des Schriftstellers Wilhelm Arminius erhielt sie an der Weimarer Kunsthochschule und am Bauhaus eine gediegene Ausbildung. Als Pressezeichnerin dokumentierte sie das parlamentarische Geschehen während der Zeit der Weimarer Nationalversammlung 1919. Diese Bilddokumente der frühen Demokratiegeschichte befinden sich heute im Besitz des Deutschen Bundestages.

Die Künstlerin mit großer technischer Bandbreite versuchte hauptsächlich als Porträtistin ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Während der politischen Verwerfungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts passte sie sich den Zeitverhältnissen an und wurde zu einer Mitläuferin des NS-Regimes. Ihr künstlerisches Schaffen in Zeiten der frühen DDR ist durch Kohlezeichnungen aus dem „Mähdrescherwerk“ dokumentiert.

In der Sonderausstellung werden auch Porträts von bekannten Weimarer Persönlichkeiten gezeigt, so Johannes Schlaf, Peter Raabe, Walther Klemm und Mathilde von Freytag-Loringhoven, sowie Bezüge zu deren Schaffen hergestellt. Die Ausstellung wird neben der längst überfälligen Würdigung einer zu Unrecht fast vergessenen Künstlerin und Chronistin Weimars auch zu einer facettenreichen Entdeckungsreise durch die Stadtgeschichte Weimars.

 

Eintritt regulär: 3,00 €. Ermäßigt 1,50 €

Kinder, Jugendliche (Schüler) und Weimarer Hotelgäste kostenfrei.

Keine Kartenzahlung möglich.

Das Erdgeschoss ist barrierefrei.


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