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Wielandgut Oßmannstedt

Wielands malerisches Landgut

Auf dem Landgut in Oßmannstedt etwa zehn Kilometer nordöstlich von Weimar verlebte Christoph Martin Wieland, einer der bedeutendsten Schriftsteller der Aufklärung, von 1797 bis 1803 produktive Jahre. Das barocke Gutshaus, heute ein Museum mit zum Teil noch originalem Interieur, und der Park, in dem sich Wielands Grabstätte befindet, geben Einblicke in das Leben und Wirken des bedeutenden Dichters, Übersetzers und Herausgebers.

Grabstätte

Seinem Wunsch gemäß fand Wieland 1813 in einer abgelegenen Partie des Parks direkt an der Ilm seine letzte Ruhestätte an der Seite seiner Gemahlin Anna Dorothea und von Sophie Brentano, die 1800 erst 24-jährig nach schwerer Erkrankung in Oßmannstedt verstorben war. Das Grabmal, ein dreiseitiger Obelisk aus Sandstein, trägt neben den Lebensdaten der hier Beigesetzten die von Wieland verfasste Inschrift: „Liebe und Freundschaft umschlang die verwandten Seelen im Leben – Und ihr Sterbliches deckt dieser gemeinsame Stein.“


Der erste Schriftsteller Deutschlands

ab 4. September 2022

Ein neues innovatives Ausstellungskonzept in den historischen Wohnräumen des Gutsgebäudes rückt Christoph Martin Wieland als Romanschriftsteller, als Chronisten der Französischen Revolution und als Übersetzer ins Zentrum. Eine erweiterte Ausstellungsfläche im historischen Wohnhaus, das Zusammenspiel mit dem romantischen Park und Wieland-Grabmal an der Ilm sowie vertiefende Medienangebote machen den Besuch in Oßmannstedt zu einem ganz neuen Erlebnis für alle Freunde der Weimarer Klassik.

Informationen

Öffnungszeiten

Eröffnung der neuen Dauerausstellung
Sommer (ab 4. September 2022)
Mi - Mo: 10:00 - 17:00 Uhr

Dienstags geschlossen
An Feiertagen gelten gesonderte Öffnungszeiten.

Eintritt frei

Adresse

Wielandgut Oßmannstedt
Wielandstraße 16
99510 Ilmtal-Weinstraße OT
Fon: 03643 / 54 54 00
Fax: 03643 - 41 98 16
E-Mail
Website
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