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Schloss Ettersburg

Kultureller Zufluchtsort

Auf der Nordseite des Großen Ettersberges liegt am Waldrand die Schlossanlage von Ettersburg. Seit dem 17. Jahrhundert diente das Waldgebiet den Weimarer Herzögen zur Jagd. Anfang des 18. Jahrhunderts begann Herzog Wilhelm Ernst mit dem Bau des Schlosses, das durch seinen Neffen Ernst August vollendet wurde. Von 1776 bis 1780 hielt die Herzoginwitwe Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach ihr sommerliches Hoflager in Ettersburg ab und versammelte um sich einen literarisch-musischen Kreis. 

Angezogen von der Ruhe und Beschaulichkeit die von Ettersburg ausgehen, kommt Friedrich Schiller an diesen Ort, um sein Werk 'Maria Stuart' zu beenden. Auch ist es durch Herzog Carl August erlaubt, den Ort und dessen Abgeschiedenheit von der Stadt zum Arbeiten zu nutzen. Herzog Carl August frequentiert das Schloss häufiger und richtet es erneut als Jagdschloss ein. Er lässt seine Gewehrkammer aus dem Stadtschloss in den ehemaligen Komödiensaal des Alten Schlosses räumen. Seither trägt dieser Saal den Namen 'Gewehrsaal'.

Nutzung

Seit Fertigstellung der Sanierung ist das Schloss ein Tagungszentrum des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen e.V. und kann für Veranstaltungen gemietet werden. Vom Restaurant im Neuen Schloss genießt man den Blick über den idyllischen Pücklerschlag.

Informationen

Adresse

Schloss Ettersburg
Am Schloss 1
99439 Ettersburg
Fon: 03643 / 7 42 84 20
Fax: 03643 - 41 98 16
E-Mail
Website
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