Jugendforum

Kohle für coole Ideen 2022

Projektförderung steht fest!

Bis zu 3000 Euro für Projekte und eine Gesamtsumme von 10.000 Euro gibt es über das Jugendforum Weimar auch in diesem Jahr.

Bis zum Anmeldeschluss sind 4 Projektanträge bei uns eingegangen. An der Onlineumfrage nahmen 369 junge Menschen teil.

Am 5.5.2022 wurden die diesjährigen Projekte im Rahmen der Veranstaltung "Platz da!" vorgestellt. Alle eingereichten Projekte können in diesem Jahr gefördert werden. Sie werden bis zum Jahresende bei der Umsetzung durch das Kinderbüro begleitet.

In den Projektvideos werden die einzelnen Ideen vorgestellt.

ACHTUNG: IHR WERDET MIT YOUTUBE VERLINKT!


Butter bei die Fische

Pablo möchte in seinem Projekt einen Workshop zum Thema „Überfischung“ für Kindern und Jugendliche entwickeln. Gemeinsam soll dabei erforscht werden wie es zur Überfischung kommt und welche Lösungen es geben könnte. In den Workshops werden Motive für Sticker oder Postkarten entwickelt, die den Teilnehmerenden dann zur Verfügung stehen sollen. In einem Bildungsrucksack wird das Material gesammelt und soll so für viele Interessierte zur Verfügung stehen.

Hier erklärt Pablo seine Idee.


Gemeinnützige Initiative für zivilgesellschaftliches Engagement und politische Aufklärung!

Die Mitglieder der Initiative wollen zunächst eine Ausstellung veröffentlichen, die sich mit der rechtsextremen Gruppe „Identitäre Bewegung“ und ihre Rolle in unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Als Beispiel für die Aktivitäten von Rechtsextremen in unserer Gesellschaft soll exemplarisch gezeigt werden, wie die Normalisierung von rechtsextremem Gedankengut in unserer Gesellschaft stattfindet.  Die Ausstellung ist Startschuss für die politische Arbeit der Initiative und soll auf sie aufmerksam machen und zum Mitmachen in der Gruppe einladen.  So sollen weitere Projekte für zivilgesellschaftliches Engagement und politische Aufklärung entstehen.

Die Gruppe erläutert ihr Vorhaben hier.


Mobile Rampen – Jugendclub Nordlicht

Die Jugendlichen aus dem Nordlicht möchten aus Holz, Nägeln und Metall mobile Rampen bauen. Dafür wird gesägt und geschweißt. Die Rampen sollen für Skater, Scooter, Fahrrad und Bmxer genutzt werden können.

Die Jugendlichen stellen ihr Projekt hier vor.


Begegnungsort mit Menschen auf der Flucht: Sociocultural Hybrid Spaces  

Ziel des Projektes ist es, einen Begegnungsort für Menschen aus der Ukraine und Menschen, die schon länger in Weimar leben zu schaffen.  Hier sollen sie sich austauschen und kennenlernen, um Vorurteile, diskriminierende Meinungen und Haltungen abzubauen oder zuvorzukommen. Dafür soll es Workshops und Veranstaltungen geben. Realisiert sollen unter anderem Bauworkshops. Gebaut werden sollen Küchen, Möbel und auch einfachen Einrichtungsgegenstände für Wohnungen der geflüchteten Menschen, da es hier lange Lieferzeiten gibt.  

Die Projektidee stammt von jungen Menschen aus zivilgesellschaftlichen Bündnissen und Kollektiven, die sich seit Beginn des Angriffskrieges, mit Hilfe der AWO Mittewest-Thüringen, dem Fachdienst für Migration und Integration Weimar und dem Ausländerbeirat Weimar zusammengeschlossen haben.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Vorstellungsvideo.


Das Jugendforum ist eine Veranstaltung der Bürgerstiftung Weimar in Kooperation mit dem Kinderbüro und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

So wurde abgestimmt

Platz da - Dialog zum Thema Jugendliche im Öffentlichen Raum

Am 5.5.2022 tauschten sich im Rahmen des Weimarer Jugendforums Jugendliche mit Vertretungen der Stadtverwaltung und interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Nutzung der öffentlichen Plätze aus. Hier gibt es oft Konflikte, da sich die jungen Menschen nicht akzeptiert fühlen und die Anwohnenden kritisieren Müll und Lärm. An zwei Tischrunden wurde intensiv diskutiert. Zu Gast waren unter anderem Bürgermeister Ralf Kirsten, Ute Stoll, Leiterin des Ordnungsamtes, Barbara Dinger aus dem Stadtentwicklungsamt und sowie Vertreter des Streetwork und der Klassikstiftung Weimar.

Die Ergebnisse der Tischrunden wurden in zwei Protokollen zusammengefasst und können hier nachgelesen werden.

Protokoll von Tisch 1.

Protokoll von Tisch 2.

Interessierte Jugendliche können sich zur Weiterführung des Dialogs und mit Ideen jederzeit an das Kinderbüro wenden!