UNESCO-Welterbe
weimar.deKulturUNESCO-WelterbeWeimarer Klassik

Ein liberales Fürstenhaus mit einer klugen Kultur- und Personalpolitik war der Grundstein für den Aufstieg Weimars als europaweit geistig-kulturelles Zentrum. Ohne Großherzogin Anna Amalia ist Weimar nicht zu denken. Goethes Einzug in Weimar und sein 50-jähriges Wirken in der Stadt wurde zur Initialzündung für Weimars Ruf in der Welt.


Museen des klassischen Weimar

    Goethe-Nationalmuseum mit Goethes Wohnhaus. (Foto: Klassik Stiftung Weimar)

    Goethe-Nationalmuseum mit Wohnhaus

    Eines der wichtigsten Zeugnisse des klassischen Weimars: Fast 50 Jahre lang wohnte Johann Wolfgang von Goethe hier. Heute ist weitgehend der Zustand aus Goethes letzten Lebensjahren zu besichtigen. Direkt neben Goethes Wohnhaus befindet sich das Goethe-Nationalmuseum.

    Goethes Gartenhaus (Foto: Guido Werner, weimr GmbH)

    Goethes Gartenhaus

    Der Herzog hat es Goethe gekauft, um ihn an Weimar zu binden. Der Dichter wohnte darin bis zu seinem Umzug an den Frauenplan. Es blieb immer sein naturnaher Zufluchtsort.

    Schillers Wohnhaus, Foto: Guido Werner, weimar GmbH

    Schillers Wohnhaus

    Seine letzten drei Lebensjahre verbrachte Friedrich Schiller in dem Bürgerhaus an der damaligen Esplanade. Heute ist es im Stil der Schillerzeit mit teilweise originalem Inventar eingerichtet.

    Wittumspalais, Foto: Klassik Stiftung Weimar

    Wittumspalais

    Nach dem Brand des Stadtschlosses wurde das Palais zum Witwensitz und zur Stadtwohnung von Herzogin Anna Amalia. Das barocke Gebäude zeigt adlige Wohnkultur in Weimar.

    Herzogin Anna Amalia Bibliothek

    Das "Grüne Schloss" wurde von Anna Amalia zur Bibliothek und zu einem einzigartigen Ensemble aus Büchersammlung, Kunstbestand und Architektur umgebaut. Weltberühmt ist der Rokokosaal.

    Römisches Haus im Park an der Ilm, Foto: Maik Schuck weimar GmbH

    Römisches Haus

    Goethe als Bauleiter: Es ist das erste klassizistische Gebäude Weimars und der Dichter begleitete die Bauarbeiten am Anfang für das tempelartige Gebäude im dorischen Stil.

    Blick auf das Stadtschloss (Foto: Klassik Stiftung Weimar)

    Stadtschloss

    Die Prunkräume im ehemaligen Residenzschloss beeindrucken ebenso wie die Sammlung europäischer Kunst vom Mittelalter und der Reformationszeit bis hin zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Schloss Belvedere, Foto Maik Schuck, weimar GmbH

    Schloss Belvedere

    Ein elegantes Lustschlösschen, das Herzog Ernst August sich bauen ließ und das bedeutendste unter seinen rund 20 Jagd- und Lustschlössern. Heute ist es beliebtes Ausflugsziel.

    Schloss Tiefurt

    Ursprünglich war es das Gutspächterhaus bis Herzogin Anna Amalia das bescheidene Schlossgebäude als Sommersitz übernahm und zu einer Stätte literarisch-geselliger Begegnungen machte.

    Schloss Ettersburg (Foto: Maik Schuck)

    Schloss Ettersburg

    Das Ettersburger Schloss besteht aus dem alten Schloss, der sich anschließenden Kirche und dem vorgelagerten Schloss. Zunächst hatte dort Anna Amalia ihren Sommersitz.

    Park an der Ilm

    Goethe beeinflusste die Gestaltung des Landschaftsparks sehr stark. Heute finden sich Spuren klassischer und nachklassischer Zeit. Charakteristisch sind die zahlreichen Sichtachsen. Gestalterischer Höhepunkt ist das Römische Haus. Heute ist der Park beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen.

    Schlosspark und Orangerie Belvedere

    Die barocke Gartenanlage, im strengen französischen Stil angelegt, wurde später in einen englischen Garten umgewandelt. Zum Lustgarten und zur Orangerie für die wertvollen Orangenbäume gesellten sich später noch der Russische Garten, ein Heckengarten und ein Irrgarten.

    Musentempel im Schlosspark Tiefurt (Foto: Klassik Stiftung Weimar)

    Schlosspark Tiefurt

    Der jüngste Sohn Anna Amalias, Prinz Constantin, legte die ersten landschaftlich gestalteten Partien an. Als seine Mutter ihren Sommersitz nach Tiefurt verlegte, setzte sie die Parkgestaltung schrittweise fort. Später wurde der Park umgestaltet und erneuert.

    Schlosspark Ettersburg

    Ein Kleinod thüringischer Gartenkunst – der Schlosspark und der Pücklerschlag – eine lang gezogene Waldwiese mit schön gestalteten Konturen. Eine der vor 250 Jahren angelegten Schneisen wurde wieder freigeschlagen und führt vom Schloss Ettersburg zur heutigen Gedenkstätte Buchenwald.

    Stadtkirche St. Peter und Paul

    Berühmt ist der dreiflüglige Altar von Lucas Cranach mit der berühmten Darstellung der Reformation. Das heutige Kirchengebäude wurde als dreischiffige Hallenkirche im spätgotischen Stil gebaut. Das Ensemble gehört zum UNESCO-Welterbe "Klassisches Weimar".

    Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof, Foto: Jens Hauspurg, Klassik Stiftung Weimar

    Historischer Friedhof mit Fürstengruft

    Einer der schönsten Erinnerungsorte der klassischen und nachklassischen Zeit: Goethes und Schillers Särge sind hier in der Fürstengruft zu besichtigen, aber auch viele andere Weimarer Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der parkähnliche Friedhof wurde 1818 angelegt.


Anzeigen